Jo am 17. Juni 2016

Ich hatte bisher geglaubt Airstream baut nur ufo-ähnliche Wohnwagen. Irgendwie freu ich mich jedes Jahr darauf die Dinger auf der Caravanmesse in D’dorf wiederzusehen.
Ich habe mich wohl geirrt!
Letztens auf dem Weg zu meiner Werkstatt stand jenes beeindruckende WoMo von Airstream am Straßenrand.
Da mußte ich natürlich zurücksetzen und ein paar Bilder machen.
Dieses eine jetzt sofort, die anderen folgen in Kürze.

Airstream Wohnmobil

mal recherchieren wie alt das Schätzchen wohl ist

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Elke am 22. Mai 2016

Na, schon die Urlaubsplanung für 2016 abgeschlossen oder ist noch eine Woche für was anderes drin? Ich bin hin- und hergerissen, ob ich nicht  die Wanderreise für Genießer nach Südfrankreich im Oktober mitmachen soll. Unser guter alter  Freund Harald aus dem Bergischen Land packt seine langjährige Wander- und Frankreich-Erfahrung in seinen Rucksack und organisiert eine kleine Gruppentour im Languedoc. Anders als bei unserer Provence-Tour letzten Sommer, wo wir uns mit Wandern wegen der Hitze etwas schwergetan hatten, sollte der Oktober in Südfrankreich genau richtig sein. Und das Tourenprogramm macht sehr neugierig.

wanderreise frankreich languedoc provence

Wandertour entlang dem Gardon

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Elke am 8. Mai 2016
Drachenfels, Drachenburg und Nonnenwerth

Drachenfels, Drachenburg und Nonnenwerth

Das lange Sonnen-Wochenende von Christi Himmelfahrt startete für uns etwas ungewohnt: Freitag stand die Hochzeitsfeier einer mir nahestehenden Person in Bonn auf dem Plan, so daß das eigentliche Womo-Wochenende erst Freitagnachmittag losgehen sollte. Aber wir natürlich nicht doof, überlegen uns einen genialen Plan: Der Womo-Stellplatz Rheinaue in Bonn liegt in der Nähe der Feierlocation, also übernachten wir von Donnerstag auf Freitag dort, lassen uns aufgebrezelt mit dem Taxi zum Standesamt kutschieren, von dort mitnehmen und nach der Feier steht Pösslchen wieder um die Ecke. Superplan. Nicht berücksichtigt: Samstag ist Rhein in Flammen, so daß schon ab Donnerstag die ganze Bonner Rheinaue des Wahnsinns fette Beute ist – inklusive komplett gesperrtem Stellplatz. Und auf den übriggebliebenen Parkplätzen ist natürlich explizit das Übernachten verboten.

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Elke am 28. März 2016

Vom Wohnmobilstellplatz Pernis, das wir uns als Basisstation ausgesucht hatten, radelten wir Karsamstag zunächst auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame zum Shoppen nach Vlaardingen. Der Tunnel unter der Nieuwe Maas, dessen Fahrrebene man mit einem Lift erreicht, hat eine abgetrennte Fahrradspur, deren Wand auf 900 Metern mit einem Gedicht von Jules Deelder, dem Nachtbürgermeister von Rotterdam beschriftet ist. Das Gemeine an dem Tunnel: man fährt ganz fasziniert an dem Gedicht entlang, erstaunt, wie stark einem der Wind plötzlich ins Gesicht weht – und dann muß man auf einmal dermaßen in die Pedale treten, weil es stark bergauf geht. Das Ganze ist optisch völlig unsichtbar, weil die Wände parallel zur Fahrbahn gekachelt sind und man keine Referenzpunkte für die Steigung hat.

rotterdam-pernis-maastunnel-fahrrad-1

Schönes Gedicht: Lieve Ari, Wees niet bang, De wereld is rond en dat istie al lang. De mensen zijn goed, De mensen zijn slecht, Maar ze gaan allen dezelfde weg. Hoe langer je leeft hoe korter het duurt. Je komt uit het water en gaat door het vuur. Daarom lieve Ari, Wees niet bang. De wereld draait rond en dat doettie nog lang.

Wir waren völlig aus der Puste und kamen uns ziemlich blöd vor, aber als wir dann einen Tag später durch den Autotunnel fuhren, wurde die starke Steigung deutlich.

Vlaardingen ist eine kleine holländische Bilderbuchstadt.

Vlaardingen ist eine kleine holländische Bilderbuchstadt.

Vlaardingen, schräg gegenüber Pernis am anderen Ufer, ist die schnucklige niederländische Musterstadt mit kleinem Yachthafen und perfekt zum Shoppen geeignet. Im Sommer sicher wunderbar zum Draußensitzen und Flanieren. Aber wir wollten ja noch nach Rotterdam, das machten wir dann von Pernis aus mit der Metro.

Das Zentrum Rotterdams ist – gründlicher deutscher Bombardierung 1940 zufolge – beinahe ausschließlich mit moderner Nachkriegsarchitektur ausgestattet. Eines der jüngeren Gebäude ist die gigantische Markthalle, die erste überhaupt in der ganzen Niederlande!

Geniales Foto der Markthalle von Franklin Heijnen (CC-BY-SA 2.0)

Außen herum sind Wohnungen, innen – etwa in der Größe eines Flugzeughangars – die Halle mit einem riesigen Obst- und Gemüse-Gemälde  ausgestattet. Einige Fenster der Wohnungen gehen zur Markthalle hin. Großartig! Leckerlis an der Decke und am Boden:

Um unsere Kasse zu schonen, beherrschten wir uns nach einem kurzen Gang über den Markt und gönnten uns noch eine kleine Fahrt mit dem Riesenrad, bevor wir Richtung Hafen spazierten, wo Ray seine langersehnte Hafenrundfahrt bekam. Und ich mich mit Hochhausdetails und Containern austoben konnte 😉

Fazit: Hier gibt es wirklich einiges zu sehen, nicht nur zum „Schepen kijken“ sondern auch für Freunde moderner Architektur. Morgen geht’s dann nach Den Haag weiter.

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Elke am 27. März 2016

Dieses Jahr Ostern waren wir angesichts des wackeligen Wetters und den vergleichweise wenigen freien Tagen unentschlossen wie nie, wohin es gehen sollte. Einige Tage vorher entschieden wir uns spontan für Rotterdam und die Gegend „da oben“.  Ebenso spontan war die Entscheidung, in das seltsame Dorf Pernis zu fahren, das relativ unberührt von der Welt mitten im Rotterdamer Hafen liegt – eingekastelt von allen Seiten mit Raffinerien, Kränen und großen Pötten. Die frühere Containerverladung (= nächtlicher Lärm) gibt es allerdings nicht mehr in der Nähe.

Normaler Hinterhof

Wohnmobil-Stellplatz Rotterdam mit Hinterhofcharme

Der Wohnmobil-Stellplatz war ganz normal im Campercontact ausgewiesen, Strom, Wasser, usw. und die Lage zwischen Dorf und Grünanlage ist ideal, 600 Meter entfernt fährt die Metro nach Rotterdam (20 Minuten, Tagesticket 7,50), 5 Kilometer mit dem Fahrrad durch den Tunnel ist man in Vlaardingen, einer netten kleinen Stadt mit tollen Shopping-Möglichkeiten.

Wir haben uns auch – das vorneweg – extrem wohl gefühlt. Die Atmosphäre ist jedoch komplett untouristisch, nichts Romantisches, eher der Wohlfühlort für einen Schrauber. In einer offenen Scheune stehen eine Reihe von Fahrzeugen, die hier offensichtlich überwintert haben, hinten einige Container, einige Wohnwagen, einer sogar mit Vorzelt und offenbar bewohnt. Die Halle mit Trödel vollgestellt. Die Betreiber sind in Spanien, Abwicklung klappt dennoch irgendwie, nebenan der T4 mit Hochdach, gegenüber offenbar ein Dauercamper. Ich mag sowas ja …

Es gibt Dusche, WC und eine kleine Küche und Waschmaschinen. Bißl abgerockt, aber sauber und funktional. Frischwasser und Strom sind einfach da, und das ganze kostet dann 12,50 € pro Nacht flat. Der Duschvorraum wird mit einer Konföderiertenflagge und einem Besetzt-Zettel abgeriegelt, dann hat man seine Ruhe. Untermieter des Hofes sind zwei Katzen und zwei Enten, die den ganzen Tag Wache halten.

Ray in seinem Element

Ray in seinem Element

Viel Verkehr

Viel Verkehr

Pernis ist schon fast klischeehaft holländisch, nur die Windmühlen fehlen. Man fährt in wenigen Minuten einmal drumherum, es gibt einen kleinen Supermarkt, Bäckerei, Metzger und einiges mehr. Das Drumhrumfahren artet aber in jedem Fall zum Schiffegucken aus, also nehmt die Mütze mit, es zieht.

Erwähnte ich, daß wir uns wohlfühlten?

Daten zum Wohnmobil-Stellplatz Rotterdam-Pernis

  • Rotterdam-Pernis, Ring 156 -158
  • GPS: N 51.88586,  E 4.39007
  • Strom, Wasser, VE inklusive
  • WC, Dusche

 

Jo am 27. März 2016

ostern-2016 Ein Teil unseres Webteams ist über Ostern bei recht gemischtem Wetter im WoMo unterwegs. Den beiden und allen Reisemobilisten wünschen wir ein frohes Osterfest. Vielleicht spendiert der Himmel ja noch etwas Sonne für die beiden Tage.
Euer Team von Reisemobile Berens

Elke am 17. März 2016

Da schaut man einmal in drei Monaten ahnungslos morgens auf Facebook, und dann sowas: Pösslchens Lieblingsnachbarin ist geklaut worden! Haltet die Augen offen!

Heute mal was in eigener Sache! In der letzten Nacht (vom 15. auf den 16.03.2016) ist mein heißgeliebter Bulli "Lola"…

Posted by Tierarztpraxis Engels on Mittwoch, 16. März 2016

Pösslchens hübsche Nachbarin Lola: In der Nacht zum 16. März in Ehrenfeld geklaut!

Pösslchens hübsche Nachbarin Lola: Er will wieder kuscheln!

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Ein Gastbeitrag von isaswomo.de

Ich freue mich, heute einen Gastbeitrag von Isa vom Womoblog isaswomo.de präsentieren zu dürfen. Sie erzählt uns von ihren Erfahrungen als Alleinfahrerin in ihrem Wohnmobil „die Omi“. Vielen Dank dafür! Und ganz ehrlich, so einige Anfängerpannen kommen mir doch sehr bekannt vor … Ich sach nur Markise oder Rotlichtwomos … lest das bloß nicht alles nach!

Jetzt aber lassen wir Isa zu Wort kommen:

Hallo Ihr Lieben,

Das ist die Isa. <br>Isa fährt alleine mit ihrem Wohnmobil durch Europa.

Das ist die Isa. Isa fährt alleine mit ihrem Wohnmobil durch Europa.

zuallererst möchte ich dem ganzen Team von „Reisen aus Leidenschaft” für die Möglichkeit zu diesem Gastbeitrag danken! Ich lese so gerne bei euch mit, da freut es mich ganz besonders, heute mal ein klitzekleiner Teil vom ganzen zu sein.

Ach so, ich bin übrigens Isa, ich lebe in Dortmund und habe vor einigen Jahren beschlossen, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, meinen absoluten Traum zu leben. Nach vielen „miesen” Jahren und meiner Berentung 2008 mit 24 Jahren, musste sich dringend etwas ändern! So hab ich mir einen Traum erfüllt, und fahre seit ein paar Jahren, allein mit dem Wohnmobil und meiner Hündin Milla durch Europa. Wie es so ist, als Mädel allein durch die Welt zu tuckern und warum ich der Meinung bin, jeder sollte mal alleine campen, berichte ich euch heute hier.
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Zusammenfassung von acht Tagen Nordwesten Frankreichs

Frankreich läßt uns nicht los. Jo mit seiner geliebten Bretagne: wenn wir in dem Tempo weitermachen, wird es 2020, bis wir die Bretagne auch mal erreichen, aber macht nichts. Es hat eine solche Qualität, sich einem Land Schritt für Schritt, kleinflächig und in Details zu nähern statt durchzubrettern (und trotzdem können wir noch nicht alles mitnehmen).

OK, genug geschwurbelt. Auf dem Plan standen diesmal vier gotische Kathedralen. Von Köln sind wir nach Charleville-Mézières gestartet (ca. 300 km), von dort nach Reims weiter, dann in die ländliche Champagne nahe Châtillon-sur-Marne, hoch nach Soissons, Noyon, Compiègne und schließlich Laon.

Begrenzender Faktor war diesmal vor allem der Strom; mehr als eine Nacht freistehen tut im Winter den beiden Batterien nicht gut, und die Strecken zwischendurch waren etwas kurz fürs normale Nachladen. Die zweite Gasflasche war wieder pünktlich in der achten Nacht zu Ende, obwohl es deutlich wärmer war als letztes Jahr, also an der Front alles OK (bis auf den fehlenden Kaffee am Morgen).

Die Plätze und Orte im einzelnen:

Womo-Stellplatz am Bootshafen in Charleville-Mézières

Womo-Stellplatz am Bootshafen in Charleville-Mézières

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Elke am 3. Januar 2016

Meine Güte, jetzt sind wir schon wieder zuhause in Köln, und die letzten drei Tage waren so von Eindrücken vollgepackt, daß ich mal schauen muß, was ich für Euch raussuche …

Wir starteten Neujahr von Soissons aus Richtung Noyon, wo die nächste gotische Kathedrale auf uns wartete. Das Wetter war nur solala, der blaue Himmel hatte sich weitestgehend verabschiedet, und die Temperaturen gingen auch etwas runter. Aber trocken von oben und Pösslchens Boilerventil blieb zu – was braucht man mehr? Der Wohnmobil-Stellplatz in Noyon, hauptsächlich eine VE-Station, wo man hätte parken können, ziemlich abseits vom Zentrum, sagte uns nicht zu, so daß wir gleich mit Pösslchen zur Kathedrale weiterrollten. Und auch hier wieder: wow. Hier erwartete uns das „vollständigste und am besten erhaltene Kathedralenviertel von Nordfrankreich“, mit Kanonikerhäusern, Refektorium, Bibliothek, usw.

Pösslchen mag ja solche Parkplätze … 

Pösslchen mag ja solche Parkplätze …

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