Wagenburg in Beuron/Hausen

Blick vom Platz auf die rückseitige Felslandschaft
Blick vom Platz auf die rückseitige Felslandschaft

Direkt an der Donau gelegen, zwischen Kloster Beuron und Sigmaringen, liegt der Campingplatz Wagenburg. Ein langgestrecktes Grüngelände, ein kleiner Bachzufluß auf dem Stellplatz, ein relativ großer Wasch- und Spülbereich und ein kleiner Kiosk für Anmeldung und den kleinen Hunger und Durst zwischendurch. Der Platz liegt zwischen Fluß und dem höhergelegenen Bahndamm – Züge fahren aber anscheinend nur sehr wenige. Der Bahndamm wiederum schafft eine Abschottung von der Straße dahinter. Man schaut vom Zelt oder Wohnmobil direkt auf die Donau und die gegenüberliegende Felswand. Im Rücken auf der anderen Seite ebenfalls  die Felswand mit Burgruine.
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Der Michelhof bei Furtwangen

Wie man unserem Reisebericht „Schwarzwald – Donau“ entnehmen konnten, hatte es uns dieser Platz wirklich angetan. Wer aus der lärmenden Stadt kommt, wird die unglaubliche Ruhe und den Frieden des Ortes zu schätzen wissen.

Knapp 5 Kilometer südlich von Furtwangen im Mäderstal/Linach, liegt der Michelhof etwas abseits der Straße inmitten von Weiden mit einer terrassenartigen Wiese vor dem Haus, die für Camping genutzt werden kann. Einige wenige Dauercamper sind hier zuhause, ansonsten sieht man mehr Kühe als Menschen.Ein kleiner Teich und eine hölzerne Hauskapelle runden das idyllische Bild ab. Morgens hat man einen grandiosen Blick ins Tal hinunter direkt in den Sonnenaufgang.
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Schwarzwald – Donau im Pössl-Reisemobil

Tag 1: Köln – Furtwangen

Unsere erste Reisemobil-Tour mit einem Miet-Mobil. Morgens holte ich den kleinen Pössl bei Reisemobile Berens ab; als absoluter Newbie (in Sachen „richtiges Wohmobil“) erklärte man mir geduldig alle Funktionen von Tempomat über Chemietoiletten-Entsorgung bis hin zu Stromzufuhr („Sie haben ja mit Sicherheit eine Kabeltrommel dabei“ – „ah, ja … klar“).

Mit dem Pössl-Reisemobil in den Schwarzwald
Mit dem Pössl-Reisemobil in den Schwarzwald

Einen kurzen Zwischenstopp hatten wir in Bischofsheim geplant, um eine Kirche von Dominikus Böhm aus dem Jahr 1926 zu besichtigen. Der Hausmeister kam dazu, war zunächst etwas irritiert, weil wir uns nicht angemeldet hatten, und verpaßte uns dann eine professionelle Individualführung vom Keller bis in den Dachstuhl …  es verging über eine Stunde im Flug, als Preis für diese unglaubliche Besichtigung steckten wir anschließend auf der A5 im Freitag-Nachmittags-Feierabendverkehr, noch 300 Kilometer vor uns …
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Italientour im Bully

Ein kurzes, aber intensives Mobilreise-Abenteuer erlebte ich 1997 mit einem alten grauen Volkswagen T2, der eigentlich mal in die Ukraine exportiert werden wollte. Aus diversen Gründen stand er aber ein halbes Jahr bei mir herum und harrte darauf, wieder verkauft zu werden. Bevor dies geschah, beschlossen Tina und ich, einen alten Traum zu verwirklichen: mit dem Bus über die Alpen. Wir improvisierten eine Inneneinrichtung mit Matratzen, Schlafsäcken, einem Gaskocher, Espressokanne und ein paar Vorratskisten und machten uns auf den Weg. Die Route hielten wir bewusst offen: nach Italien sollte es gehen, und dann mal weiter sehen. Wozu waren wir mobil?
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Mücken-Morden in Florida

Meine Bekanntschaft mit Reisemobile Berens hat mich in Sachen Wohmobil-Klassen ein wenig weitergebildet, und so weiß ich heute, dass es wohl ein Liner war, mit dem meine Familie 1984 eine einwöchige Tour durch Florida machte – ein für unsere Verhältnisse riesiges „Schiff“ mit Automatikgetriebe (für meinen Vater damals ganz ungewohnt). Drei Erwachsene und zwei Jugendliche hatten bequem Platz darin, und der Alkoven, den ich mir mit meinem Bruder teilte, war etwas wackelig konstruiert, was noch eine Rolle spielen sollte. Begleitet wurden wir von dem Sohn unserer amerikanischen Gastgeber, der während der Reise die improvisierte deutsche Kochkunst meiner Mutter kennen- und genießenlernen durfte.

Unser amerikanischer Liner auf einem Stellplatz in Florida.
Unser amerikanischer Liner auf einem Stellplatz in Florida.

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Aus Kindertagen – am Bannwaldsee

Meine allerersten Erfahrungen mit mobilem Reisen habe ich in meiner Kindheit in den 70ern gemacht – meine Eltern teilten sich mit Onkel und Tante einen Wohnwagen von Tabbert (mit einem orangenen Streifen an der Seite). Im Sommer einigten wir uns auf ein Urlaubsziel und fuhren dann in „Schichten“ hin: Eine Familie fuhr mit Gespann nach Österreich oder Bayern auf den Campingplatz, kam dann nach drei Wochen zurück, und die anderen fuhren runter und brachten am Ende den Wohnwagen wieder mit. So musste jeder Fahrer nur eine Strecke fahren, und wir sparten Benzin, Kraft und Zeit.

Kindheitserinnerungen an Wohnmobilurlaub am Bannwaldsee.
Kindheitserinnerungen an Wohnmobilurlaub am Bannwaldsee.

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Marokko-Reise 2009

Gastbeitrag von Heinrich Orfgen

So. 22.03. Camargue (F)

Ja ich bin wieder einmal unterwegs, aber anders als es geplant war. Leider fahre ich alleine nach Algeciras, Spanien. Dort treffe ich mich mit einer Perestroika-Gruppe, um sie nach und durch Marokko zu führen. Meine Frau Marlis wollte diese Reise gerne machen, doch da kam der Hund dazwischen. Wir haben seit Ende Januar unsere „Sheela“, die wir aus dem Tierheim geholt haben und die entspechend geimpft sein sollte. Da eine Impfung sich nicht nachvollziehen lies und die Wiedereinreise in die EG ein Risiko sein könnte bin ich nun wieder solo unterwegs. „Marokko-Reise 2009“ weiterlesen

Anatolien – Durchs wilde Kurdistan 2008

Gastbeitrag von Peter Rettau.

Peter Rettau ist der Seniorchef von Perestroika Tours. Seit 2007 ist er im Ruhestand, fungiert aber noch 1-2 Mal im Jahr als Reiseleiter.

Mitte 2006 begann die Planung für eine Pilotreise von 45 Tagen nach Kleinasien mit Aufenthalt in Georgien und Ostanatolien. Anfang August 2008 ging es los, die Anreise wie geplant auf dem Autoput über Graz (A), Zagreb (HR), Belgrad (SER), Sofia (BUL) nach Edirne in der Westtürkei.

Stellplatz in Istanbul
Stellplatz in Istanbul

Am 15.08.08 war es endlich soweit: 25 Teilnehmer mit 13 Reisemobilen traten am Goldenen Horn von Istanbul die Reise an, die aktuell unter einem schlechten Stern zu stehen schien.

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Archangelsk –  am  Weissen Meer

Archangelsk – am Weissen Meer

Gastbeitrag von Karl-Heinz und Birgit Wendt: Archangelsk – Eine Erkundungstour für Perestroika-Tours zum Weißen Meer

Kann eine Gruppe mit eigenen Reisemobilen in den hohen Norden Russlands fahren? Ist die geplante Route befahrbar für normale, handelsübliche Fahrzeuge? Wo lassen sich Stellplätze für eine Gruppe finden? Was lohnt eine Besichtigung? Welche Aktivitäten sind möglich? Lohnt sich eine solche Reise für Teilnehmer überhaupt? Das waren die Fragestellungen, mit denen wir im Sommer 2008 auf eine Erkundungstour nach Archangelsk geschickt wurden. Wir, das sind Karl-Heinz und Birgit Wendt und unser Hund Basko. Wir haben in den letzten Jahren bereits etliche Gruppen auf Fernreisen geführt, so nach Ägypten, China, Südamerika, aber auch in die Ukraine und nach St. Petersburg. Als Dolmetscher und Hilfe fuhr Sergej in seinem PKW mit uns, einer der weißrussischen Reisebegleiter von Perestroika-Tours.

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