Unsere Tour 2012 / 2013 durch Griechenland – Teil 3

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Ein Reisebericht von Edith & Horst Klütsch

Wir haben fürs erste einmal genug gefaulenzt und nun drängt es uns zu weiteren Unternehmungen. Pünktlich an einem frühen Morgen im Oktober machen wir uns mit dem Smartie auf den Weg nach Zalongo, einem Nationalheiligtum der Griechen. Aus unserem Reiseführer wussten wir, daß die Strasse immer noch am Fuße des Klosters endet und der Aufstieg zum eigendlichen Denkmal über Ziegenpfade sehr beschwerlich und schweisstreiben sein soll. Soviel schon mal vorweg genommen – Das war schamlos untertrieben, doch dazu später mehr. „Unsere Tour 2012 / 2013 durch Griechenland – Teil 3“ weiterlesen

Ruhe tanken in der Eifel

Der Jobstreß hat uns komplett im Griff, die Überstunden häufen sich, und es wird nicht besser. Wir fliehen zu einem halben Erholungs- und Arbeitswochenende in die Eifel, um vor dem Winter den Kopf nochmal durchgepustet zu kriegen und vielleicht ein paar Sonnenstrahlen für die Serotonine zu speichern. Auch wenn das Wetter nur solala ist, Hauptsache raus aus der Stadt, genau dafür haben wir das Pösslchen ja.

Die Eifel liegt vor der Haustür, und schon lange wollen wir die „Zumthor-Kapelle“ ansehen, die „in der Eifel irgendwo auf dem Feld“ liegt. Keine Stunde entfernt finden wir sie – offiziell heißt sie „Bruder-Klaus-Kapelle“. Es gibt doch einige wenige Besucher bei dem stürmischen Nieselwetter, aber die Dixieklos auf dem Parkplatz lassen vermuten, daß bei schönem Wetter durchaus die Massen da hochpilgern. Zumthor hat Fichtenstämme wie ein Tipi als Verschalung aufgestellt, drumherum den Zement aus heimischen Flußkieseln und rotem und gelbem Sand aufgeschichtet, und dann innen drei Wochen lang bei kleiner Flamme das Holz abgeflammt. Ein leichter Brandgeruch scheint immer noch in der Wand zu hängen …  Ray grummelte zwar, weil weit und breit kein blauer Himmel zu sehen ist, aber ich genieße wieder mal die Freuden der Festbrennweite.

Eine  gute Lage und ein kleiner Fußmarsch, so daß man sich als rechter Pilger fühlt
Eine gute Lage und ein kleiner Fußmarsch bergauf, so daß man sich als rechter Pilger fühlt

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