Nebel, Regen, Tunnels, Autobahn: endlich Italien!

Toskana mit dem Wohnmobil, Tag 2 (Gottardo – Fiesole)

Wassermassen von oben und von unten am Pösslchen
Wassermassen von oben und von unten am Pösslchen

Wasser von oben trommelte die ganze Nacht auf Pösslchen, und wir hatten Sorge, ob wir uns wieder einmal mit dem Trekker rausziehen lassen müßten wie im Januar in Utrecht. Aber so ein alpiner Grasboden hat doch eine ganz andere Robustheit als diese holländischen Wiesen unter dem Meeresspiegel … Pösslchen und der Rasen zuckten nicht einmal beim Rausfahren. Nach einem ordentlichen Frühstück ging’s weiter Richtung Bellinzona, Chiasso und Milano.

Nach stundenlang nur „Gegend“ hinter Mailand endlich ein paar Hügel und viele Tunnel.
Nach stundenlang nur „Gegend“ hinter Mailand endlich ein paar Hügel und viele Tunnel.

Die vernebelten und nassen Alpen hinter uns lassend, erwarteten uns die italienischen Maut-Autobahnen, kassierten zunächst in 2 Euro-Schritten ab, ab Milano gab’s dann ein Ticket, das uns für 20 Euro bis Nähe Florenz brachte. Aber es zoooog sich. Besonders das letzte Stück südlich von Bologna: eine kurvige, hoppelige Autobahn mit einem düsteren Kurztunnel am nächsten. Nebenan bauen sie anscheinend die neue Strecke, das kann aber noch Jahre dauern.

Das Navi wollte uns so lange wie möglich auf der Autobahn halten, um nach Fiesole vor den Toren Florenz‘ zu kommen, wo wir die erste Nacht verbringen wollen. Ich wollte nur noch runter und lotste Ray eine Abfahrt vorher „als Abkürzung“ durch die Vorstädte. Ein anstrengender Entschluß, der uns einige Einbahnstraßen, ziemlich schmale Gäßchen und ein paar Nerven kostete. Der Weg nach Fiesole rauf wäre spannend genug gewesen nach dem langen Fahrtag: die Wände rechts und links kamen schon ziemlich nah; so dünn habe ich mich auf dem Beifahrersitz lange nicht gemacht.

Ging noch ohne Spiegeleinklappen.
Ging noch ohne Spiegeleinklappen.
Huch?
Huch?

Es schauerte noch hin und wieder, als wir den Camping Panoramico erreichten, aber es hat sich gelohnt: wir müssen zwar ein paar Schritte von unserem Platz gehen, aber dann sehen wir „Il duomo“.

Im Camping Panoramico
Im Camping Panoramico
Blick vom Campingplatz auf Florenz
Blick vom Campingplatz auf Florenz

Ein kleiner Spaziergang durch den Ort (Shuttle Campingplatz-Fiesole inklusive), und Florenz liegt uns das erste Mal zu Füßen.

direkt zu unseren Füßen …
direkt zu unseren Füßen …
Daily cCat content
Daily Cat content

Wir sind angekommen.

Hermdorf schreibt, daß Schopenhauer schreibt daß Zypressen die Kretins unter den Bäumen sind. Egal …
Herrndorf schreibt, daß Schopenhauer schreibt, daß Zypressen die Kretins unter den Bäumen sind. Egal …

Und jetzt: Blaubeerpfannkuchen à la Ray!

Blaubeerpfannkuchen!
Blaubeerpfannkuchen!
Rays Spezialpfannkuchen
Rays Spezialpfannkuchen
Den Mixer haben wir mal vorsorglich mitgenommen.
Den Mixer haben wir mal vorsorglich mitgenommen.
Voila!
Voilá!

3 Kommentare

  1. Die ernüchternde Erfahrung, dass es sich meistens nicht lohnt, eine Ausfahrt früher ab der Autobahn zu fahren, haben wir auch (wiederholt) gemacht.
    Ortsdurchfahrten durch italienische Gassen – schauderliche Vorstellung.
    Aber wenn das aller Unsinn bleibt, den ihr in der Toskana anstellt…
    Weiterhin viel Spass.

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