Weihnachten bei Pösslchens … 

Ist ja so eine Sache mit den Weihnachtsgeschenken. Die infragekommenden Neuerscheinungen am Kölner Büchermarkt haben uns nicht wirklich überzeugt, Deko-Schnickschnack halten wir aus der Wohnung und aus dem Wohnmobil weitgehend raus, Krawatte, Hemd und Pantoffeln überlassen wir unseren Müttern, und die „größeren Investitionen“ wie neue Sommerreifen, Rückfahrkamera und so weiter stehen erst nächstes Jahr auf dem Plan.

Nun schwächelte aber unsere Wohnraumbatterie Optima Yellow Top YTS 5.5 schon seit einiger Zeit etwas vor sich hin, und wir wußten nicht so recht, was tun. In Dattenfeld gingen wir schon sparsam mit dem Strom um, und stellten Pösslchen danach erst mal eine Weile wieder an die Steckdose. Aber schon nach zwei Tagen Standzeit bei Plusgraden, ohne Landstrom und ohne Verbraucher hing die Anzeige bei 12,2 Volt, einmal ist uns nachts sogar der Heizungslüfter verreckt – und bei kalten Füßen hört der Spaß definitiv auf ;-)

Optima Yellow Top YTS 5.5
War wohl mal ziemlich teuer, schwächelt aber vor sich hin: die Optima Yellow Top YTS 5.5. Weiß jemand, wofür das dünne schwarz-grüne Kabel mit dem angeklebten „Fühler“ gut ist? Temperaturfühler?

Wir liebäugelten mit Solar, lasen die einschlägigen Diskussionen, schoben das aber vor uns her – auch hier eine größere Investition ohne Garantie, daß es wirklich etwas bringt, zumal ein Solarpanel auf unserem Hochstelldach ganz individuelle Herauforderungen (und recht lange Kabel) mit sich bringen würde.

Und so standen wir gesten plaudernd mit unserem Mitblogger Jo, Marc Nowak und einem Becher heißen Kakao bei Reisemobile Berens auf dem Hof herum und besichtigten (natürlich ganz unverbindlich, keine Sorge mein liebes Pösslchen) den neuen Kastenwagen Carthago Malibu, brachten dies und das zur Sprache, und plötzlich und spontan waren wir stolze Besitzer von zwei frisch erworbenen Exite ES 900 mit 80 Ah und 900 Wh. Unser Weihnachtsgeschenk! Für jeden eine!

Exite Wohnraumbatterie für Wohnmobil
Soviel Zeit muß sein: Schleifchen um unsere fuschneuen Exite-Wohnraumbatterien, auch wenn wir sie nicht unter den Weihnachtsbaum schleppen …

Jetzt schauen wir mal, ob wir die beiden Schnuckelchen für unsere nächste Tour zwischen den Jahren noch an den Start bekommen. Anders als bei vielen (den meisten?) Kastenwagen ist die Wohnraumbatterie bei unserem Pössl 2 Win Summit nicht unter Fahrer- oder Beifahrersitz, sondern unter der Dinettenbank verbaut. Das reduziert an dieser Stelle zwar den Stauraum, hat aus meiner Sicht aber den Vorteil, daß die Kabelwege sehr kurz sind. Wir haben den Raum vermessen, und die zwei neuen sollten genau reinpassen …

Erst einmal die alte gelbe ausbauen, das geht auch am vierten Adventssonntag. Sie sitzt unten in einer Holzhalterung, die am Boden verschraubt ist. Überraschung: die Halterung sieht ziemlich abgeranzt und bemoost aus, als wir sie endlich rausgeschraubt hatten. WTF? Ich hoffe mal, daß die „Neue“ hier etwas sauberer ist. Oder eher Kondenswasser?

Abgeranzte Halterung der Yellow Top.
Abgeranzte Halterung der Yellow Top.

Boden und Wände der Sitzbank waren aber mit ein paar Zewatüchern schnell gesäubert, und wir platzieren ein Stück unserer Arbeitsdecke am Boden als Unterlage.

Wohnraumbatterie unter der Sitzbank im Pössl
Sieht doch alles ganz sauber aus – noch.

So, und jetzt kommt Ray mit den neuen Batterien – uiuiui, das wurde verdammt knapp. Man soll nicht die obere Kante messen, wenn die Batterie unten breiter als oben ist … Ein paar Leisten und den Deckel oben mußten wir noch abschrauben, damit es flutschte. Aber dann, kein Millimeter zuviel:

Zwei neue Wohnraumbatterien im Pössl
Die „Neuen“ passen millimetergenau

So, wieder stolze 26 Kilo Zuladung, aber bis hierhin sind wir ganz zufrieden, und den Verkabelungsteil und eine neue Halteschiene gehen wir dann am Montag an.

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