„K wie Karnevalsflucht“ – mit Pösslchen nach Hamburg

„K wie Karnevalsflucht“ – mit Pösslchen nach Hamburg

Es begab sich aber zu der üblichen Zeit, dass Pösslchen und seine Bewohner ihre Heimatstadt verließen, um sich an einen anderen Ort zu begeben, damit sie der jährlichen Kamellenzählung entgingen.

Hamburg ist freundlich zu Flüchtlingen, auch wenn sie nur aus Köln kommen …
Hamburg ist freundlich zu Flüchtlingen, auch wenn sie nur aus Köln kommen …

Schon Donnerstag, als die ersten Horden an Pösslchens Kölner Stellplatz vorbeizogen, machten wir uns Richtung A1 auf und schlugen gegen Abend unser Lager an dem tollen Bremer Platz „Am Kuhhirten“ auf einer Weserinsel auf – Top-Infrastruktur inkl. Dusche + WC , nette Leute, nur der Ticketautomat und die Einlaßkarten für den Sanitärbereich überforderten uns intellektuell etwas. Grundpreis 13 Euro inkl. „City-Tax“, da kann man nicht meckern. Hinzu kommen bei Bedarf: Sanitärticket 1 Euro (es reicht aber eins pro Womobesatzung), 1 Euro fürs Duschen, picobello sauber und geheizter Vorraum, 50 Cent für das Kilowatt Strom, 1 Euro für 6 Minuten Wasser („…hast du mal 1 Euro?“). WLAN frei, TV gab’s auch irgendwas im Angebot, haben wir uns aber nicht abgesehen. Brötchenservice im Winter nur am Wochenende. Ein ziemlich großer Platz unter Bäumen, mit viel Platz für Dickschiffe und nächtlicher Beleuchtung. Sehr zentrumsnah, man kann mit einer Fähre über die Weser in die Stadt fahren oder zu Fuß 1300 Meter laufen. Und halb voll, fast nur NRW-Kennzeichen. Wir sind unter uns ;-) „„K wie Karnevalsflucht“ – mit Pösslchen nach Hamburg“ weiterlesen

Reisetagebuch aus dem Portugal Besuch 2014 – 2015

(ein Reisebericht der Familie Klütsch von unterwegs)

Seid 13. November stehen wir nun schon auf unserem neuen Stellplatz „Parque da Gale“, und so wird es wieder mal Zeit um von unseren Aktivitäten und Erlebnissen zu berichten.
Die Betreiber des Stellplatzes kümmern sich wirklich sehr um ihre Gäste, lassen nichts aus, um alle hier zu unterhalten. So war einige Tage nach unserer Ankunft ein spontanes Grillfest, zu dem am Nachmittag eingeladen wurde. Anfangs wurden Kastanien über Holzkohle gegrillt und ein süsser Likörwein machte kistenweise die Runde. Später gab es noch gegrillte
Schnitzel mit Brot – ein wirklich gelungener Abend.
In der Vorweihnachtszeit machten wir eine Tour nach Silves.

Silves ist eine Stadt in der Algarve in Portugal mit 12.000 Einwohnern. Sie wurde am Fluss Arade errichtet, den noch heute eine mittelalterliche Brücke überquert. Zeitweilig war Silves Sitz eines Bischofs.

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Unter den Römern wuchs die Siedlung zu einer bedeutenden Stadt, obwohl sie keinen Hafen hatte, sondern am Rande der Serra de Monchique lag. Ende des 5. Jahrhunderts fiel die Algarve an das Westgotenreich. Unter dem arabischen Namen Xelb wurde Silves 713 Teil des Umayyaden-Kalifats von Córdoba. Silves wurde drei Mal von christlichen Heeren erobert und fiel 1242/46 endgültig an Portugal.

Gegen Ende der muslimischen Epoche im Jahr 1189 schätzt man die Einwohnerzahl von Silves auf etwa 15.000. Aus dieser Zeit stammt auch das aus rotem Sandstein erbaute Castelo dos Mouros (‚Maurenkastell‘) das etwa 12.000 m² einnimmt. „Reisetagebuch aus dem Portugal Besuch 2014 – 2015“ weiterlesen