Wohnmobil-Stellplatz Champagne Nowack in Vandières, Marne

Wie versprochen, widme ich dem Wohnmobil-Stellplatz beim Winzer Champagne Nowack in Vandières bei Chatillon-sur-Marne einen eigenen kleinen Beitrag. Schicksal oder Zufall, daß mir bei der Stellplatzsuche westlich von Reims der Name aufgefallen war, der dem unserer Lieblings-Wohnmobil-Dealer ähnelt. Mit 11,4 Volt oder so in den Wohnraum-Batterien und zwei durchgebrannten Sicherungen taumelte Pösslchen von Reims aus in den gastlichen Hof der Nowacks.

Schon am Ortseinang kaum zu übersehen: Hier sind Wohnmobilisten willkommen!
Schon am Ortseinang kaum zu übersehen: Hier sind Wohnmobilisten willkommen!

Eins von mehreren Schildern aus allen Richtungen.
Eins von mehreren Schildern aus allen Richtungen.
Pösslchen fühlt sich rundum wohl. Vorne im Bild wird gerade eine Stromsäule errichtet.
Pösslchen fühlt sich rundum wohl. Vorne im Bild wird gerade eine neue Stromsäule errichtet.

Die Familie bietet hier für 15 Euro nicht nur einen einfachen Hinterhof-Stellplatz an, sondern eigentlich einen vollständigen Campingplatz-Komfort: Flatrate-Stromsäulen, Duschen (barrierefrei!), Toiletten, Waschmaschinen (!), im Sommer eine Außenküche mit Terrasse, Grillplatz, Mikrowelle und VE für Chemieklo und Frischwasser (im Winter allerdings außer Betrieb, aber sie hätten es gelöst, wenn wir es gebraucht hätten). Man steht entweder direkt auf dem Hof oder oberhalb der Ferienwohnungen auf einem Schotterweg („Sie schlafen auf dem Champagner“ – unten drunter sind die Caves). Der Stellplatz ist jeden einzelnen Euro wert.

Champagne Npwack im Abendlicht. „Mon Champagne vous accompagne.“
Champagne Nowack im Abendlicht. „Mon Champagne Vous accompagne“ ist das Motto
Auf dem Hof standen zwei Womos, oberhalb hatten wir einen gemütlichen Platz für uns.
Auf dem Hof standen zwei Womos, oberhalb hatten wir einen gemütlichen Platz für uns.

In wenigen Minuten ist man zu Fuß in den Weinbergen rundherum und kann ausgedehnte Wanderungen unternehmen. Die Marne ist ebenfalls nur einen guten Kilometer entfernt. Und das Beste: nach der Wanderung eine schöne Champagner-Degustation vornehmen, ohne daß man drauf achten muß, ob jemand noch autofahren muß. Man torkelt nur wenige Meter zurück ins Wohnmobil.

Eine feine Degustations-Räumlichkeit.
Eine feine Degustations-Räumlichkeit. Die Flasche im Vordergrund heißt „Nebukadnezar“ und faßt 20 normale Flaschen bzw. 15 Liter. Ja, die werden auch abgenommen, für die etwas größeren Parties.
Und noch etwas Zuladung für Pösslchen …
Und noch etwas Zuladung für Pösslchen …

Familie Nowack ist seit 1795 in der Champagne und baut seit über 100 Jahren Wein an und Champagner aus. Der Urvater ist kurz nach der französischen Revolution aus Böhmen zugewandert, ehelichte ein einheimisches Mädchen und legte damit den Grundstein für acht Generationen Nowacks in der Champagne. Faszinierend, wie der Mitt- oder Endzwanziger Flavien, der mit uns die Degustation durchführte, schon von „seinem Champagner“ und von seinen Plänen für die nächsten Jahre sprach. So ist das mit dem Stolz auf Produkte der eigenen Scholle.

Basisdaten Wohnmobil-Stellplatz Champagne Nowack

  • Laut Promobil Saison Ostern bis Oktober, aber wir waren ohne jegliche Einschränkung willkommen
  • Mindestens 5 Plätze
  • Asphalt, Schotterweg oder Wiese
  • Preis: 15 Euro pro Nacht inkl. Strom (exkl. Champagner!), mindestens vier Stromsäulen à vier Steckdosen.
  • VE (eingeschränkt im Winter),
  • große, barrierefreie Sanitäreinrichtungen

2 Kommentare

  1. Ihr Lieben, da kann ich euch ja im Augenblick nur beneiden.
    Gut Schluck bei der Luxusbrause.
    Aber was ist nur mit eurer Elektrik los? Ständig Genöle wg. durchgebrannter Sicherungen und leerer Batterien. Habt ihr Elektrowürme im WoMo?
    Die kommen in der kalten Zeit öfter mal in’s Innere gekrabbelt. Bei euch wahrscheinlich durch das riesige Loch von der Heckkamera ;-)
    Unserem Lieblingsdealer hab ich letzte Woche noch ne Sonnenblume (aus Plastik) vorbei gebracht.
    Gute Fahrt. Und meldet euch mal, wenn ihr wieder zurück seid
    LG JO

  2. Die laienhafte Vermutung ist, daß wenn die Wohnraum-Batterie ziemlich leer ist, beim Starten oder Laden zuviel übers Trennrelais geht und dann die Sicherung knallt. Am Landstrom ist dann wieder alles gut und lädt sauber. Keine Ahnung. Aber „ständig“ ist nun auch nicht wahr, seit einem Jahr war ja Ruhe. So leer wie diesmal war die Batterie aber auch lange nicht.

    Hör mir bloß auf mit der blöden Heckkamera, Pösslchen meckert auch schon die ganze Zeit rum, was die sinnlose Aktion sollte … 

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