Paris zu zweit Ostern 2017

Paris zu zweit Ostern 2017

Paris … endlich mal zu zweit und mit etwas mehr Zeit als sonst. Es ist zwar das lange Osterwochenende und vermutlich einiges los, aber da wir ja diesmal nicht unbedingt die touristischen Hotspots abklappern müssen, wird es wird schon auszuhalten sein. Unser geliebter Wohnmobilstellplatz im belgischen Huy, nur rund 160 km von Köln entfernt, abends als Pole Position angefahren, so daß die Fahrt nach Paris sich nicht allzusehr zieht. Und natürlich auf den einzigen akzeptablen Platz in ganz Paris, Jos geliebten Camping Indigo im Bois de Boulogne. Der Platz liegt genau zwischen dem riesigen Stadtwald und der Seine und bietet für 2 Euro pro Fahrt einen halbstündlichen Shuttlebus zur nächsten U-Bahnstation Porte Maillot an.   „Paris zu zweit Ostern 2017“ weiterlesen

Gotik in Rouen, Enten in Montville

Gotik in Rouen, Enten in Montville

Von Jumièges und seinem Womo-Stellplatz, wo wir fast ganz alleine waren, ist es ein Katzensprung nach Rouen, der Hauptstadt der Normandie. Wir drehten aufgrund der etwas komplexeren Topographie ein paar Runden, bevor wir den so genannten Wohnmobilstellplatz direkt an der Seine erreichten. Wegen Winter fanden wir die zentrale Lage eigentlich zunächst OK für den Spaziergang ins Zentrum. Aber außer zentral war der auch noch etwas sehr ungemütlich-schmuddelig, so eine Bahnbogenatmosphäre, in der man sich nicht wirklich sicher fühlt. Schade, aber das kennt man ja schon mal von den Städten, „die es nicht nötig haben“, daß Wohnmobilisten keine Priorität beim Tourismus haben. „Gotik in Rouen, Enten in Montville“ weiterlesen

Mit dem Wohnmobil mal kurz nach Elsaß-Vogesen

Mit dem Wohnmobil mal kurz nach Elsaß-Vogesen

Pösslchens Motor ist fitter denn je – danke an den begabten jungen Motorenbauer bei Reifendienst West/Vetys in Ehrenfeld (der ein ganz klein wenig stolz auf seine Arbeit war und auch sein darf).  Er schnurrt unter 3000 Umdrehungen (wir fahren noch ein) und zieht mit 2500 ganz entspannt mit über 110 den Berg rauf. Wir knapsen uns die letzte Augustwoche noch als nachgeholten Sommerurlaub ab, um dann um so entspannter auf den Caravan Salon durchzufahren.

Freitag Abend nach der Arbeit bewährt sich so langsam für die Abreise, so daß wir gegen 21 Uhr wieder in Perl an der Mosel stehen, am Dreiländereck Luxembourg – Frankreich – Deutschland, so daß man zeitweise nicht weiß, wo man grade ist. Am besten erkennt man es natürlich an den Spritpreisen. Wir tanken für 92,4 Cent Diesel voll und schlafen im Saarland. Morgens geht es dann ganz entspannt Richtung Colmar, noch ca. 2,5 Std. nur. Eigentlich alles keine Entfernung, obwohl das noch südlich von Straßbourg liegt. Von hier aus wollen wir nach einem kleinen Kulturtrip in die Vogesen starten. „Mit dem Wohnmobil mal kurz nach Elsaß-Vogesen“ weiterlesen

Winter in Champagne und Picardie mit dem Wohnmobil

Zusammenfassung von acht Tagen Nordwesten Frankreichs

Frankreich läßt uns nicht los. Jo mit seiner geliebten Bretagne: wenn wir in dem Tempo weitermachen, wird es 2020, bis wir die Bretagne auch mal erreichen, aber macht nichts. Es hat eine solche Qualität, sich einem Land Schritt für Schritt, kleinflächig und in Details zu nähern statt durchzubrettern (und trotzdem können wir noch nicht alles mitnehmen).

OK, genug geschwurbelt. Auf dem Plan standen diesmal vier gotische Kathedralen. Von Köln sind wir nach Charleville-Mézières gestartet (ca. 300 km), von dort nach Reims weiter, dann in die ländliche Champagne nahe Châtillon-sur-Marne, hoch nach Soissons, Noyon, Compiègne und schließlich Laon.

Begrenzender Faktor war diesmal vor allem der Strom; mehr als eine Nacht freistehen tut im Winter den beiden Batterien nicht gut, und die Strecken zwischendurch waren etwas kurz fürs normale Nachladen. Die zweite Gasflasche war wieder pünktlich in der achten Nacht zu Ende, obwohl es deutlich wärmer war als letztes Jahr, also an der Front alles OK (bis auf den fehlenden Kaffee am Morgen).

Die Plätze und Orte im einzelnen:

Womo-Stellplatz am Bootshafen in Charleville-Mézières
Womo-Stellplatz am Bootshafen in Charleville-Mézières

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Überraschungen am Wegesrand in der Picardie

Meine Güte, jetzt sind wir schon wieder zuhause in Köln, und die letzten drei Tage waren so von Eindrücken vollgepackt, daß ich mal schauen muß, was ich für Euch raussuche …

Wir starteten Neujahr von Soissons aus Richtung Noyon, wo die nächste gotische Kathedrale auf uns wartete. Das Wetter war nur solala, der blaue Himmel hatte sich weitestgehend verabschiedet, und die Temperaturen gingen auch etwas runter. Aber trocken von oben und Pösslchens Boilerventil blieb zu – was braucht man mehr? Der Wohnmobil-Stellplatz in Noyon, hauptsächlich eine VE-Station, wo man hätte parken können, ziemlich abseits vom Zentrum, sagte uns nicht zu, so daß wir gleich mit Pösslchen zur Kathedrale weiterrollten. Und auch hier wieder: wow. Hier erwartete uns das „vollständigste und am besten erhaltene Kathedralenviertel von Nordfrankreich“, mit Kanonikerhäusern, Refektorium, Bibliothek, usw.

Pösslchen mag ja solche Parkplätze … 
Pösslchen mag ja solche Parkplätze …

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