Aprilwetter, noch mehr Ruhe, Osterkaffee

Aprilwetter, noch mehr Ruhe, Osterkaffee

„Das war doch jetzt schon richtig professionell mit dem Ausladen, oder?“ – „ja, stimmt … haben wir eigentlich das Bettzeug?“ – „Shit“.

Wie man sieht, sind wir inzwischen wieder gut zuhause angekommen, aber der Reihe nach… Nach der Nacht auf dem LuxGSM-Platz in Echternacherbrück (ziemlich muffeliges Personal, ansonsten ganz OK) zockelten wir den Sonntagmorgen durch ein ziemlich kaltes, teilweise sogar schnee-grieseliges Luxemburg-Land in Richtung Luxemburg-Stadt. Kein Fotowetter, kurze Runde durch eine völlig ausgestorbene Innenstadt, laß uns abhauen, hier sind nicht mal die Cafés belebt. Immerhin haben wir noch ein fehlendes Gottfried-Böhm-Gebäude abgelichtet, das in unserer Liste seit langem fehlte. Und ein interessantes altes RTL-Sendegebäude in Junglinster war ebenfalls sehenswert – aber irgendwie zog es uns dann doch wieder wech. Next Stop Diekirch für Kaffee und Croque Monsieur, ein Hauch Fronkreisch umwehte uns, und weiter ging’s durch Vianden (bildhübsch … aber das Fotowetter …) wieder in die deutsche Eifel.

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Es wird eine Flüssetour.

Es wird eine Flüssetour.

Der Nase nach sollte es gehen, einfach schauen, wohin es uns treibt. Irgendwann entwickelt sich dann eine Richtung. So sind wir Freitagmittag aus Köln geflohen, und erstmal Richtung Koblenz den Rhein runtergefahren – natürlich die B42, nicht die Autobahn. Brücke von Remagen, Erpeler Ley und so weiter. Nachmittagsstopp auf der Festung Ehrenbreitstein, wo seit der Bundesgartenschau 2011 die Seilbahn (größte tollste schönste Rheinseilbahn ever, zumindest für die Koblenzer, die den Kölnern gerne die Schau stehlen)  zum Deutschen Eck runterführt. Durch das noch etwas vorfrühlingshafte aber vielversprechende Bundesgartenschaugelände spazierten wir zur Seilbahn, ließen uns gemütlich nach Koblenz abseilen und genossen dort einen leckeren Kaffee und Kuchen. (Empfehlenswert: ARAN, wohl eine Kette, aber sehr stilvoll). Die Kabinen der Seilbahn erinnern ein wenig an die London-Eye-Riesenradgondeln, in der Saison eher für rund 12 Personen, nicht sowas romantisches wie in Köln mit seinem 60er-Jahre-Charme ;-)

Spontaner Gedanke: wir fahren jetzt die Mosel rauf, immer schön am Fluß entlang. Zwischendurch kam tatsächlich mal die Sonne heraus. In den kleinen Weinorten an der Mosel fühlten wir uns manchmal wie in einen Heinz-Erhardt-Film versetzt, so schien die Zeit stehengeblieben zu sein. So wollten wir das haben: ein anderer Rythmus, freundliche offene Menschen, den Fluß vorbeiziehen lassen.

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