Wintercamping Teil 2 – drei Nächte später oder wie Pösslchen aus dem Schlamassel rauskam

Heute ist Montag, und wir stehen seit Freitagabend hier, gestern gab es noch ein paar Flocken Neuschnee oben drauf. Die Heizung hat durchgehalten, nur die eine Gasflasche  war heute nacht gegen 2 Uhr dann leer. Da es noch 16 °C waren, haben wir uns etwas tiefer eingekuschelt unter unsere zwei Decken und noch einmal richtig gut geschlafen, bis es gegen sieben Uhr dann mit  8°C Zeit zum Aufstehen für Ray war ;-) Gelobt sei die Rohrzange im Kofferraum, gelobt auch die gute alte Therm-A-Rest-Isomatte innen an den hinteren Fenstern. Ersetzt gut den langen Thermovorhang, den man wohl hierfür erwerben kann und die auch wieder so ihre Nachteile haben soll. Und wenn hinten bei offenen Türen die Gasflasche getauscht wird, läßt es sich unter der Decke noch aushalten …

Das Frühstück war dann schon wieder deutlich gemütlicher, handgefilterter Kaffee (aus der Wasserflasche), gutes holländisches Brot von Albert Hein, und der obligatorische Geitenkaas mit Tomaten und Gurken. Bißl aufräumen, Lage checken und abfahrbereit machen. Das sah etwa so aus:

Links und rechts war das Kondenswasser hinter der Thermomatte eingefroren
Links und rechts war das Kondenswasser hinter der Thermomatte eingefroren

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Wintercamping light war gestern, jetzt wird’s richtig kalt.

Wir hatten ja noch nicht genug mit dem lauwarmen Silvester in der Eifel, jetzt lag selbst in Köln geschlossene Schneedecke, und wir haben Termine, die eine Rundreise Utrecht mit einer Zwischenlandung im Westfälischen nahelegen. Es muß doch rauszukriegen sein, was Pösslchen im Winter so alles mitmacht. Also in den Donnerstagabendstunden nach der Arbeit auf und ab nach Münster. Außentemperatur -2° C, innen +3° C.

Wir haben uns einen Campingplatz mit vorgelagertem Womo-Stellplatz ausgesucht und finden immerhin drei Womos vor, als wir gegen 21 Uhr eintrudeln. Oh, ein Pössl Roadcamp, noch so ein Verrückter, hat Licht an, gleich mal daneben aufstellen. Zack, geht die Jalousie rauf. OK, das war eindeutig, hier will man seine Ruhe haben. Ruhe ist das Stichwort: sowas Idyllisches! Ver- und Entsorgungsstation ist von unberührtem Schnee bedeckt. Als ich über den Campingplatz Richtung Sanitärgebäude laufe, hoppeln die Karnickel über den Weg. Leise plätschert beim Dauercamper ein eisüberzogener, beleuchteter Springbrunnen (!) vor sich hin. Ruhe!

Campingplatz in Münster, wir sind nicht allein
Campingplatz in Münster, wir sind nicht allein

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Fit für Flohmarkt und Sahara

Flohmarkt am Unicenter. Eigentlich wollte ich nur mal nach ein paar Schallplatten schauen. Das Wetter bedeckt, kalt, nur noch wenige Stände auf dem Platz. Kein Wunder, denn ich bin mal wieder spät dran. Ab 14:00 wird hier eingepackt.

Dann aber doch noch etwas was den Besuch wert war. Ein WoMo der besonderen Art.
Kastenaufbau selbst gebaut. Alles riesig. Angefangen beim Mercedes LKW 1017 abgelastet auf 7 Tonnen, Aufbau aus solidem Riffelblech, innen Raum ohne Ende.

Harrys Wüstenschiff: Mercedes 1017
Harrys Wüstenschiff: Mercedes 1017

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Kastenwagentreffen auf dem Stellplatz Liblar

Ich erwähnte wohl bereits einige Male das Forum mit dem derzeit höchsten Suchtpotential, das Kastenwagenforum. Zahllose Tipps und Diskussionen, die uns zeigen, daß man wie mit griechischen (oder waren es türkische?) Häusern mit seinem Kastenwagen niemals wirklich fertig wird. Tipps für Basteleien, Hilfe für Newbies, jedes Problem und Problemchen ist schonmal dagewesen und im Zweifel lösbar.

Es gibt „offizielle“ Kastenwagenforumstreffen, und zwischendurch organisiert der eine oder andere auch schonmal regionale Treffen. Die letzte Idee dazu kam von Redflash mit seinem „tizianroten“ Kasten, der einen Stammtisch im Raum Köln organisieren wollte –  man einigte sich auf den Womo-Stellplatz in Liblar („Mobilcamp Erftstadt“), und als es ernst wurde (danke für Flashmot für seine Orga!), mit einem guten Dutzend Anmeldungen, veranlaßte das unseren persönlichen Dealer Reisemobile Berens, die Übernachtungen zu sponsern (ich weiß nie, wie man das schreibt).

Stellplatz am Ville-Express, es wird langsam dunkel
Stellplatz am Ville-Express, es wird langsam dunkel

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