Womo zieht’s Richtung Heimat, Zwischenstopp Strasbourg

Stein am Rhein begrüßte uns mit einem strahlend blauem Himmel wie bestellt. So soll es sein. Die Sanitäreinrichtungen des Campingplatzes sind in einer gediegenen Mischung aus moosgrün und bahamabeige gehalten, aber picobello sauber und mit gutem Wasserdruck. Der Preis stimmte auch im Vergleich zu den edlen Alpencampingplätzen.

Vom Nebel in die Sonne: Tagesziel Schaffhausen und Stein am Rhein

Der Morgen des heutigen Montags begann ebenso kalt und neblig, wie der Abend geendet hatte. Ein Blick vom Hügel oberhalb des Stellplatzes auf den See oder den im Rücken liegenden Berg war entmutigend. Wir verabschiedeten uns nach einem sehr mageren Frühstück (Restscheiben Brot, kein Kaffee) von der supernetten Bauernfamilie, an die wir einen eher symbolischen Eigentlich-haben-wir-keine-Saison-Obulus entrichteten, und machten uns – trotz Karnevalswarnungen – auf den Weg nach Luzern.

Langsam runterkommen und die Landschaft genießen

Der gestrige Tag mit der langen Anfahrt aus Köln nach Lörrach und eine etwas unruhige Nacht (die erste Nacht im Womo ist immer etwas gewöhnungsbedürftig) hatte ich keinen so guten Start heute morgen. Anette hatte uns zwar frische Brötchen gebacken und es gab leckere Aufstriche und süßes Babygeschmuse dazu, aber irgendwie kam ich nicht so richtig in die Gänge. Im Autopilot durch den Kaufland in Lörrach und noch ein paar bezahlbare Lebensmittel gekauft, an der Zollgrenze die Vignette zu 35 Euro erworben (nur für ein ganzes Jahr erhältlich, und man muß sie aufkleben …) und dann weiter Richtung Fribourg, wo Ray auf mich wartete.