demähn, DeMain, deMan……….? What the F….

Emma wartet immer noch auf dem Hof auf Achmet und die Instandsetzung ihres Vergasers.
Die Bretagne wartet auch. Auf mich…also los.
Die Vorbereitungen auf die Reise waren wie gewohnt miserabel. Keine Maria, die an alles denkt, so wie:
Sonnencreme, kurze Hose, Wäscheklammern, Ersatzbatterien, Kabel für dies und das etc.
die Folgen werden sich in den nächsten Tagen noch zeigen.
Das Wetter macht dem ollen Jo doch mächtig zu schaffen. Der ursprüngliche Termin wird aufgrund unerträglicher Hitze auf den nächsten Tag verschoben, der leider kein Deut besser ist.
Egal…wenn ich nicht starte werde ich auch nie ankommen.

schwarzer Golf in Valenciennes am Grenzübergang Deutschland-Frankreich mit der ikonischen Skulptur

Erstmal die Strecke durch Belgien durch. Valenciennes, Grenzübergang nach Frankreich. Heiliger Boden. Der erste Schritt ist gemacht. Weiter in Richtung Bretagne. Den kleinen Ort Troarn, kurz vor Caen, verpasse ich leider. Da wollte ich eigentlich in meinem Kofferraum übernachten. Keine Ahnung wo das Kaff plötzlich geblieben ist. Das Nickerchen so lala. Nach viel Verfahrerei dank Handy das sich immer wieder abschaltet (die Googlefrauenstimme erzeugt auch Hass in mir) und sich dann neu orientieren muß, komme ich am Abend in Loctudy an.
Unsere Madame, die betagte Chefin des Campingplatzes, sitzt wie immer in ihrem Büro und hat den Fernseher laufen.
Ich melde mich mit lautem Klopfen und einem höflichen „bon jour“.
Leider versteht Madam kein Wort Deutsch und exakt ebensoviel Englisch.
Und ich nach 20 Besuchen in der Bretagne leider nur drei Worte Französisch. Beste Voraussetzung also für eine prima Konversation:
Ich: versuche mit Händen und Füßen meine Ankunft aus Kölle zu verkünden und daß ich bereits angezahlt habe.
Madame: guckt
Ich: versuchs nochmal
Madame: „dämähn“
Ich: gucke fragend
Madame: auch. Und wieder „demääähn!“
Ich: Fuck..was hieß nochmal „demain“? Kenn ich doch irgendwoher.
Madame: murmelt.
Ich: rufe Maria an. Letztlich übernimmt sie das Gespräch.
Ich: BIN ZU FRÜH. Heute ist erst Freitag. Das gebuchte Häuschen ist erst „demain“ frei.

Na ja, ich bin dann im Nachbarhäuschen für eine Nacht untergekommen. Hauptsache endlich DA!

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