Puh. Es waren nur lockere 170 Kilometer von Pontaubault, aber a) Hitze b) Stau !!! bei der Abfahrt nach Trouville und dann c) meine glorreiche Idee, statt durch die Stadt über die Dörfer zu fahren (was natürlich prompt schiefging). Am Ende landen wir natürlich doch in einem völlig überfüllten Trouville (wtf? wie war das mit Ende der Saison?) und mussten dann noch eine knappe Stunde in der prallen Sonne vor dem von uns ausgesuchten Platz warten, bis man geruhte, aus der Mittagspause zu kommen. Diesmal haben wir einen privaten Platz erwischt, der steil terrassiert am Meer liegt – auf den ersten Blick extrem unentspannt, erst registrieren, dann hinter die Schranke fahren und auf die freundlichen Hostessen warten, die dich mit dem Golfmobil zum für dich ausgewählten – verbindlichen – Platz geleiten. Ziemlich voll ist er natürlich auch, hier ist es aus mit der installez-vous-Stimmung am Cotentin. Die Kater und wir waren nur noch durch …
Wir blieben nur die eine Nacht, weil es weiter Richtung Osten gehen musste und der Platz letztlich auch nicht ganz unsere Kragenweite war (nicht wegen des Preises, aber schon irgendwie vom Publikum her eine andere Atmosphäre, wenn ihr wisst, was ich meine …) Trouville selbst dann beim nächsten Mal doch wieder in der richtigen Bas-saison …
Der Blick aus Pösslchens Schlafzimmer versöhnte uns dann aber absolut mit dem Abschied von der Normandie. Dazu braucht es dann auch nicht mehr viele Worte:
Drei Worte noch zur weiteren Rückfahrt: noch mal kurz bei Amiens an der Somme gestanden und dann wieder in unserer Pole Position in Huy. Das kennt ihr zur Genüge …