Ziemlich bestes Rhein in Flammen

Drachenfels, Drachenburg und Nonnenwerth
Drachenfels, Drachenburg und Nonnenwerth

Das lange Sonnen-Wochenende von Christi Himmelfahrt startete für uns etwas ungewohnt: Freitag stand die Hochzeitsfeier einer mir nahestehenden Person in Bonn auf dem Plan, so daß das eigentliche Womo-Wochenende erst Freitagnachmittag losgehen sollte. Aber wir natürlich nicht doof, überlegen uns einen genialen Plan: Der Womo-Stellplatz Rheinaue in Bonn liegt in der Nähe der Feierlocation, also übernachten wir von Donnerstag auf Freitag dort, lassen uns aufgebrezelt mit dem Taxi zum Standesamt kutschieren, von dort mitnehmen und nach der Feier steht Pösslchen wieder um die Ecke. Superplan. Nicht berücksichtigt: Samstag ist Rhein in Flammen, so daß schon ab Donnerstag die ganze Bonner Rheinaue des Wahnsinns fette Beute ist – inklusive komplett gesperrtem Stellplatz. Und auf den übriggebliebenen Parkplätzen ist natürlich explizit das Übernachten verboten.

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Alleinreisen im Wohnmobil – so großartig ist das!

Alleinreisen im Wohnmobil – so großartig ist das!

Ein Gastbeitrag von isaswomo.de

Ich freue mich, heute einen Gastbeitrag von Isa vom Womoblog isaswomo.de präsentieren zu dürfen. Sie erzählt uns von ihren Erfahrungen als Alleinfahrerin in ihrem Wohnmobil „die Omi“. Vielen Dank dafür! Und ganz ehrlich, so einige Anfängerpannen kommen mir doch sehr bekannt vor … Ich sach nur Markise oder Rotlichtwomos … lest das bloß nicht alles nach!

Jetzt aber lassen wir Isa zu Wort kommen:

Hallo Ihr Lieben,

Das ist die Isa. <br>Isa fährt alleine mit ihrem Wohnmobil durch Europa.
Das ist die Isa. Isa fährt alleine mit ihrem Wohnmobil durch Europa.

zuallererst möchte ich dem ganzen Team von „Reisen aus Leidenschaft” für die Möglichkeit zu diesem Gastbeitrag danken! Ich lese so gerne bei euch mit, da freut es mich ganz besonders, heute mal ein klitzekleiner Teil vom ganzen zu sein.

Ach so, ich bin übrigens Isa, ich lebe in Dortmund und habe vor einigen Jahren beschlossen, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, meinen absoluten Traum zu leben. Nach vielen „miesen” Jahren und meiner Berentung 2008 mit 24 Jahren, musste sich dringend etwas ändern! So hab ich mir einen Traum erfüllt, und fahre seit ein paar Jahren, allein mit dem Wohnmobil und meiner Hündin Milla durch Europa. Wie es so ist, als Mädel allein durch die Welt zu tuckern und warum ich der Meinung bin, jeder sollte mal alleine campen, berichte ich euch heute hier.
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Ein Adventswochenende ohne Glühwein, aber mit Beuys

Ein Adventswochenende ohne Glühwein, aber mit Beuys

Schloss Moyland am Abend
Schloss Moyland am Abend

Zwei Adventswochenenden sind schon rum, das vierte wird im Zeichen von Heiligabend-Vorbereitungen stehen, bleibt also das dritte ganz alleine für uns und Pösslchen. Seit längerem bereits wollen wir mal nach Schloss Moyland am Niederrhein, wo der Womo-Stellplatz praktisch direkt am Schloss liegen soll, privat geführt, ziemlich groß und für allerlei Womotreffen geeignet. Wie der Zufall es will, sendet der WDR vor ein paar Tagen noch über die „schönsten Weihnachtsmärkte in NRW“ und schon wieder ist Moyland dabei. Also nicht nur Schloss mit Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, Skulpturengarten, schöner Stellplatz, sondern auch noch ein romantischer Weihnachtsmarkt. Nichts wie hin! „Ein Adventswochenende ohne Glühwein, aber mit Beuys“ weiterlesen

Wohnmobilhafen Kronenburger See, Dahlem

Noch ein schöner Womo-Stellplatz in der Eifel

30 ° Celsius und Massenbetrieb bei den Kölner Lichtern angesagt – nichts wie raus aus der Stadt! Finger auf die Landkarte – wo in der nördlichen Eifel gibts eigentlich noch einen netten Wohmobilstellplatz, den wir noch nicht kennen? Die Wahl fällt auf  den Kronenburger See in Dahlem im Oberen Kylltal, rund 85 Kilometer oder eine Stunde Fahrtzeit südwestlich von Köln.

Blick aufs Freibad am See
Blick aufs Freibad am See

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„K wie Karnevalsflucht“ – mit Pösslchen nach Hamburg

„K wie Karnevalsflucht“ – mit Pösslchen nach Hamburg

Es begab sich aber zu der üblichen Zeit, dass Pösslchen und seine Bewohner ihre Heimatstadt verließen, um sich an einen anderen Ort zu begeben, damit sie der jährlichen Kamellenzählung entgingen.

Hamburg ist freundlich zu Flüchtlingen, auch wenn sie nur aus Köln kommen …
Hamburg ist freundlich zu Flüchtlingen, auch wenn sie nur aus Köln kommen …

Schon Donnerstag, als die ersten Horden an Pösslchens Kölner Stellplatz vorbeizogen, machten wir uns Richtung A1 auf und schlugen gegen Abend unser Lager an dem tollen Bremer Platz „Am Kuhhirten“ auf einer Weserinsel auf – Top-Infrastruktur inkl. Dusche + WC , nette Leute, nur der Ticketautomat und die Einlaßkarten für den Sanitärbereich überforderten uns intellektuell etwas. Grundpreis 13 Euro inkl. „City-Tax“, da kann man nicht meckern. Hinzu kommen bei Bedarf: Sanitärticket 1 Euro (es reicht aber eins pro Womobesatzung), 1 Euro fürs Duschen, picobello sauber und geheizter Vorraum, 50 Cent für das Kilowatt Strom, 1 Euro für 6 Minuten Wasser („…hast du mal 1 Euro?“). WLAN frei, TV gab’s auch irgendwas im Angebot, haben wir uns aber nicht abgesehen. Brötchenservice im Winter nur am Wochenende. Ein ziemlich großer Platz unter Bäumen, mit viel Platz für Dickschiffe und nächtlicher Beleuchtung. Sehr zentrumsnah, man kann mit einer Fähre über die Weser in die Stadt fahren oder zu Fuß 1300 Meter laufen. Und halb voll, fast nur NRW-Kennzeichen. Wir sind unter uns ;-) „„K wie Karnevalsflucht“ – mit Pösslchen nach Hamburg“ weiterlesen

Auf Römerspuren in Nettersheim

Die Eifel … unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2014. Dies sind die Abenteuer von Elke + Ray beim größten antiken Technikbau nördlich der Alpen.

Nein nein, so abenteuerlich war es überhaupt nicht, aber es zog uns an diesem himmelblauen Wochenende ein weiteres Mal nach Nettersheim, wo wir zuletzt im November 2012 waren. Zum Glück ist das „Natuerelebnisdorf Nettersheim“ und sein großartiger Wohnmobilstellplatz zumindest an diesem Wochenende noch nicht völlig überlaufen – wir finden Freitag Abend noch bequem einen Platz, wenn es sich auch insgesamt bis Samstag Abend gut füllt.

Stellplatz, aber ein altes Foto.
Wohnmobil-Stellplatz in Nettersheim, aber ein altes Foto. Hat sich aber nicht so viel verändert. Pro-Tipp: die Sonnenplätze sind links im Bild.

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Von Görlitz über Königshain und den „Schlucknauer Zipfel“ nach Pirna

Wow, blauer Himmel beim Aufwachen in Görlitz! Das wettertechnisch Schlimmste haben wir wohl hinter uns, und wir ziehen gleich los, um etwas naturnäher als auf dem Stellplatz Rosenhof zu frühstücken (obwohl das hier schon sehr nett ist). In der Nähe noch ein paar Brötchen geholt, und ab in die Königshainer Berge etwa 10 Kilometer von Görlitz. Frühstück im Grünen und in der Sonne. Gleich um die Ecke in Königshain starten wir unsere Wanderung, um nach der ganzen Kultur ein wenig mehr frische Luft zu bekommen. Der Hochstein ist die zweithöchste Erhebung der Gegend, und hier hat es wieder einige mit Wasser gefüllte Löcher im Wald, diesmal älteres Terraforming, von alten Steinbrüchen verursachte Waldseen. Schönes klares Wasser, leider ist es nicht so heiß, daß man direkt reinspringen würde.

Wohnmobil-Stellplatz Rosenhof in Görlitz
Wohnmobil-Stellplatz Rosenhof in Görlitz

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Ein regnerischer Tag voller Kultur in Görlitz

Nieselregen. Wir entscheiden, eine zweite Nacht in Görlitz zu bleiben und uns heute in aller Ruhe die Teile der Stadt anzusehen, die nicht zwingend einen blauen Himmel erfordern. Ein Fußmarsch vom Rosenhof in die Altstadt, am „Männertag“, wie man hier zum Vatertag sagt. Entgegen kommen uns schwankende Jungmänner, teils in Schottenröcken, teils in Shorts, mit Musikboxen auf Bollerwagen und quer über die Fahrbahnen Fußball spielend, dabei gelegentlich auf der Fresse landend.

Bahnhofshalle Görlitz
Bahnhofshalle Görlitz

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