Jo am 1. Februar 2012

“eleMMent” heißt der zurzeit angeblich teuerste Luxus-Caravan der Welt.
Eine Strassenrakete mit 500 PS.
Über den Sinn oder Unsinn läßt sich ja bekanntlich nicht streiten. Ich frage mich natürlich ob es dafür Kunden gibt. Der Grat zwischen absolutem Luxus und ebenso absolutem Wahnsinn ist ja messerscharf.

Alien aus dem Weltall oder Reisemobil der Extraklasse ?

Alien aus dem Weltall oder Reisemobil der Extraklasse ?

Mit dem Statement “Form follows Function” kann ich mich nicht so ganz anfreunden, es ist doch eher umgekehrt bei diesem Spaceshuttel.
Also: für alle denen ihr Concorde oder Morelo inzwischen langweilig geworden ist – kaufen! Eine Markise und den Haken für die Petroleumlampe müßt ihr aber noch nachrüsten.
Wer neugierig auf mehr ist besucht mal die Webseite zu diesem Reisemobil-Ufo.
Quelle:”World’s Luxury Guide”

Ein Beitrag von Irmgard u Hajo Schauff

Wir hatten keine Lust auf Schnee und Eis und buchten kurzfristig eine Gruppenreise bei Perestroika.
Wir wollten 3 Monate in Tunesien überwintern.
15.12. fuhren wir in unserem für 3 Monate bepackten Wohnmobil los und verpassten das Schneechaos rund um Köln gerade um einen Tag. Treffen mit der Reiseleitung Birgit und Dieter Schmieder und den anderen Gruppenmitgliedern auf einem Campingplatz in Genua. Bei strahlendem Sonnenschein und ruhiger See ging es auf der Fähre los in Richtung Afrika. Man beschnupperte sich und es war schnell klar: Eine Super-Gruppe!

19.12. Ankunft in Tunis, die Zollformalitäten waren stressig und langwierig. Gut, dass wir unseren Reiseleiter dabei hatten. Unser erster Übernachtungsplatz war auf einem bewachten Parkplatz mitten in Tunis. Wir spazieren auf der großzügig angelegten Avenue Habib Bourgouiba entlang und wundern uns über die moderne Stadt. Hier gibt es moderne Geschäfte, Büros, Banken, Hotels. Am Ende der Prachtstraße, am Bab el Bhar, dem alten Stadttor, endet das moderne Zeitalter. Hier geht es in die Medina, in ihr liegen die Souks mit schmalen, teils gedeckten Händler-, Handwerker- und Marktgassen. Nicht eine der Gassen ist geradlinig, alle verlaufen in chaotischem Zickzack. Am besten lässt man sich einfach treiben, verlaufen ist sowieso vorprogrammiert. Die fantasievolle Gestaltung der Türen, Torbögen, Portale ist interessant. Die Händler identifizieren uns prompt als Deutsche und bieten uns auf deutsch ihre Produkte an. Aber auf mehrmalige Absage können wir uns dem Kaufen entziehen. Es ist unser erstes Eintauchen in die arabische Welt, wir schnuppern in vollen Zügen arabische Athmosphäre. Die Düfte faszinieren uns, in der Straße der Parfümhändler, aus den Garküchen und Imbissständen, bei den Gewürzhändlern. Von einer Aussichtsterrasse bewundern wir Gassen, Minarette und Moscheen der Hauptstadt. Der Thé á la menthe mit Pinienkernen schmeckt vorzüglich. Wir besuchen die große Moschee, Nichtmuslimen ist nur der Zugang zum Innenhof gestattet. Bei geöffneter Tür ergattern wir aber einen Blick in den 15 schiffigen Gebetssaal und den antiken Säulen. Tunis gefällt uns sehr gut. Alt und trotzdem modern, voll orientalischem Charme und Pariser Chic. Leider fehlte die Zeit für das sehr sehenswerte Bardo-Nationalmuseum.

Weihnachten und Silvester 2010/2011   in Tunesien

Weihnachten und Silvester 2010/2011 in Tunesien

Weihnachten und Silvester 2010/2011   in Tunesien

Weihnachten und Silvester 2010/2011 in Tunesien

21. 12. Auf dem Weg in den Süden besuchen wir die römische Ausgrabungsstätte Thurburbo Majus, eine der wichtigsten Ausgrabungsstätten Tunesiens. Die sehenswerten Baureste stammen alle aus dem 2. und 3. Jh., der Blütezeit dieser “Colonia Aurelia Commoda”.22.12. Wir übernachten auf einem Hotelparkplatz in Kairouan. Die Stadt ist eine Gründung der Araber und heute der bedeutendste islamische Wallfahrtsort in Tunesien. Sie ist mit der malerischen Altstadt und ihren nach Zünften geordneten Märkten, mit ihren Moscheen auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
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Ein Beitrag von Irmgard u Hajo Schauff


Die Vorbereitungen dauerten monatelang: Infoveranstaltung bei Perestroika mit vielen guten Infos und Tipps. Beratungen zu Funk, Devisen, technischer Ausrüstung, Dokumenten, medizinischen Vorbereitungen. Beratungen mit ADAC, Autoversicherungen, Krankenversicherungen, Autowerkstatt, Ersatzteilbeschaffung, Notfallausrüstung, Vorkochen für die Tiefkühltruhe…
Am 19. Mai fuhren wir los. Wer wollte, konnte sich vorher mit anderen Teilnehmern verabreden und gemeinsam fahren. Treffen mit der Gruppe und Kennenlernen von Valery, unserem weißrussischen Reiseleiter und Aiden, seinem Begleiter, war am 22.05. in Przeworsk in Polen mit einem gemeinsamen Abendessen. Gemeinsam ging es über die Grenze Ukraine. Hier lernten wir die zeitaufwändigen Grenzformalitäten kennen, die wir später noch öfter absolvieren mussten: Schnitzeljagd mit Laufzettel, mehrere Stempel an verschiedenen Stationen abholen, nie Probleme, Reiseleiter war immer präsent, füllte für uns teilw. die Formulare aus, dauerte aber immer mehrere Stunden.

Unsere erste Station war Lemberg mit Stadtbesichtigung. Hat uns sehr gut gefallen. Die Altstadt befindet sich auf
der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Danach kam Kiew, Hauptstadt der Ukraine, eine wunderschöne Stadt. Wie
immer auf der ganzen Reise waren die Besichtigungen organisiert, wir wurden von einem Bus am Stellplatz abgeholt
und die Führungen wurden von deutschsprechenden lokalen Reiseleitern durchgeführt.
Über die Millionenstadt Charkov mit Besichtigung ging es zur russischen Grenze. Auch hier wieder die üblichen zeitaufwändigen Grenzformalitäten.
Wolgograd war die nächste Station, wo wir 3 Tage verbrachten. Als Verkehrsknotenpunkt und Industriezentrum ist W. das administrative und wirtschaftliche Zentrum der unteren Wolga. Die Stadt wurde im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört und bleibt allen durch die „Kesselschlacht von Stalingrad“ mit fast 250.000 deutschen gefangenen Soldaten in Erinnerung.

Perestroika Tours Mai 2010 – August 2010

Perestroika Tours Mai 2010 – August 2010

Perestroika Tours Mai 2010 – August 2010

Perestroika Tours Mai 2010 – August 2010

Natürlich wurden die Gedenkstelle und der deutsche Soldatenfriedhof besucht, alle waren betroffen und ergriffen.
Insgeheim hatten wir gerade in dieser Stadt evtl. deutschfeindliche Reaktionen befürchtet. Diese haben wir hier und auf
der ganzen Reise niemals erlebt. Im Gegenteil erfuhren wir noch nie so viel Freundlichkeit und Herzlichkeit wie auf dieser Reise. Immerzu winkten, hupten uns entgegenkommende und überholende Fahrzeuge an und zeigten uns freundlich den Daumen. Oft wurden wir in unseren Pausen oder auf unseren nächtlichen Stellplätzen angesprochen und verständigten uns mit Hand, Fuß und Herz.
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Jo am 16. Mai 2011

Am Wochenende ist es endlich soweit. Meine Tour entlang der Ruhr soll endlich starten.

Immer wenn ich in meine Heimatstadt Essen fahre und die Ruhrtalbrücke auf der A52 überquere schau ich wehmütig den Flußlauf entlang und denke: schön ist es da unten, hier lasse ich irgenwann mal meine Füße in die Ruhr baumeln.

Am Freitag geht’s los. Die Ruhr von der Quelle bis zur Mündung. Laut Wikipedia 217 Flußkilometer.

damit sind wir dieses Wochenende unterwegs

damit sind wir dieses Wochenende unterwegs

Mit dem Pössl Roadcruiser von Reisemobile Berens steuern wir erst einmal die Ruhrquelle im Rothaargebirge an. Wie es weitergeht weiß ich noch nicht genau. Sehenswertes gibt es jedenfalls genug. Da braucht man nur mal bei Wikipedia vorbeizuklicken und sich die Sehenswürdigkeiten zum oberen-, mittleren- und unteren Ruhrtal anschauen. Auf jeden Fall wird meine Heimatstadt Essen besucht. Baldeneysee und Co lassen grüßen.

Ich hoffe nur mein Online-Stick arbeitet zuverlässig, dann kann ich das erste mal live bloggen. Am Samstag sollten die ersten Bilder zu sehen sein.

Bis bald. Jo

Die Ruhrquelle  Foto: Ingo2801, Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Die Ruhrquelle Foto:Ingo2802/CC-BY-SA

Jo am 15. April 2011

Reisemobil für eine Woche und Preise bei Berens für Urlaubsberichte

Bei “Reisen mit dem ARD-Buffet Reise Mobil” können Sie eine Woche Urlaub mit einem voll ausgerüsteten Wohnmobil gewinnen. Spritgeld, Campingplatzgebühren inbegriffen. Auf der Seite vom ARD Buffet gibt’s die nötigen Infos dazu.

QUELLE: Webseite www.swr.de

Und so sieht's aus das Reisemobil - QUELLE: Webseite www.swr.de

Falls Ihnen das Glück hold ist, haben Sie gleich noch eine gute Chance einen Gewinn für Ihren Reisebericht einzuheimsen. Reisemobile Berens verlost jedes Jahr auf seinem Herbstfest mehrere Preise für gute Reiseberichte.

Also los! Ich drücke euch die Daumen.
(ganz im Vertrauen: ich weiß, dass die Chance für jeden Bericht sehr gut ist ;-) )